Den Mund des Babys reiben
Eines Nachmittags, während seine Frau ein Nickerchen machte, fand der Vater die nötige Gelegenheit, den Test heimlich durchzuführen. Mit zitternden Händen öffnete er vorsichtig das DNA-Kit und versuchte, kein Geräusch zu machen, das das Baby aufwecken könnte. Behutsam sammelte er die Probe, indem er den Mund des Neugeborenen sanft rieb, wobei er darauf achtete, dass diese Geste für alle unsichtbar blieb. Dann versiegelte sie die Probe sorgfältig und schickte sie per Post an das Labor, wobei sie spürte, wie sich die Last der Angst jeden Moment in ihrer Brust zusammenzog. Zwischen Hoffnung und Angst murmelte sie leise: “Bitte lass es nichts sein”, während der Briefkasten ihr Geheimnis und ihre Ängste verschluckte.

Baby’s Mund reiben
Eintauchen in die Arbeit
Um der ständigen Anspannung zu entkommen, vertiefte sich der Vater in die Arbeit und widmete sich stundenlang Routineaufgaben an seinem Schreibtisch. Doch die Konzentration ließ schnell nach, da die Gedanken an den DNA-Test in Wellen in seinen Kopf eindrangen. Die Besprechungen schienen endlos zu sein, und die Produktivität nahm ab, als sich Angst und Zweifel in jedes Detail des Tages einschlichen. “Konzentriere dich”, wiederholte er sich selbst, aber jeder Versuch, seine Aufmerksamkeit abzulenken, war vergeblich. Sein Verstand blieb an den jüngsten Ereignissen und den möglichen Auswirkungen der Prüfung hängen und machte es unmöglich, abzuschalten, selbst in Momenten, die eigentlich absolute Ruhe oder Konzentration hätten sein sollen.

Eintauchen in die Arbeit

